
Unter Punchen versteht man das Digitalisieren eines Motivs, damit es von einer Stickmaschine gestickt werden kann. Aus einer einfachen Grafik entsteht dabei eine Stickdatei mit Sticharten, Stichdichte, Laufrichtung und Farbwechseln.
Was brauchst du zum Punchen?
- Eine geeignete Punch-Software
- Eine möglichst saubere Vorlage
- Grundkenntnisse über Sticharten
- Eine Testmaschine für Probesticks
Tipps & Tricks für bessere Stickdateien
1. Von grob nach fein arbeiten
Lege zuerst große Flächen an, dann Konturen und zuletzt Details.
2. Stichdichte an das Material anpassen
Dünne Stoffe brauchen weniger Dichte, dickere Stoffe etwas mehr.
3. Laufrichtung bewusst setzen
Eine passende Stichrichtung verhindert Verzug und erzeugt schöne Effekte.
4. Sprungstiche reduzieren
Plane die Stickreihenfolge so, dass möglichst wenig Sprungstiche entstehen.
5. Probestick nicht vergessen
Vor dem Veröffentlichen immer zuerst teststicken.
Häufige Fragen & Antworten
Wie starte ich mit dem Punchen?
Einfache Motive wählen und Schritt für Schritt steigern.
Warum wird meine Schrift unsauber?
Meist ist sie zu klein oder die Dichte zu hoch eingestellt.
Weiterführende Ressourcen
Weitere Infos findest du z. B. auf internationalen Stickseiten, im Stick-Forum oder in Software-Handbüchern wie BERNINA Software.